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Der Offene Hörsaal

Durch das studentische Projekt Offener Hörsaal wird die Teilnahme von Flüchtlingen am Hörerprogramm an der Universität Basel vereinfacht. Das bestehende Hörerprogramm steht allen Interessierten offen und umfasst knapp 500 Veranstaltungen in Deutsch, Französisch und Englisch. Zudem können Teilnehmende einen Sprachkurs auf akademischem Niveau absolvieren.

> Weshalb dieses Projekt?
> An wen richten wir uns?
> Was ist das Hörerprogramm?
> Was ist das Buddy-Programm?
> Du möchtst am Offenen Hörsaal teilnehmen oder hast Fragen zum Projekt?
> Unterstützer und Unterstützerinnen
> Projektteam

Weshalb dieses Projekt?

Im Jahr 2015 stieg die Zahl der Personen im Asylverfahren in der Schweiz um fast 30% (quelle) Eidgenössisches Justiz- und Polizeidepartement EJPD, Staatssekretariat für Migration SEM. 2015. Asylstatistik Total - Stand ZEMIS vom 30.11.2015. , davon haben Zahlreiche einen akademischem Hintergrund. Durch die Teilnahme am Hörerprogramm soll diesen der Zugang zur Universität vereinfacht werden.

Die Universität Basel ist die älteste Hochschule der Schweiz und hat eine bedeutende humanitäre Tradition. Bereits während des Ungarnaufstandes 1956 unterstützte die Universität Flüchtlinge. Mit dem Projekt Offener Hörsaal soll an diese Tradition angeknüpft und ein Beitrag zur gelingenden Integration geleistet werden. Dies sowohl sozial – durch den interkulturellen Austausch von Flüchtlingen mit Studierenden sowie Dozierenden – als auch sprachlich und akademisch. Somit kann die Öffnung der Veranstaltungen zu einer stärkeren Bildungsgerechtigkeit beitragen und das Potenzial der Flüchtlinge fördern.

An wen richten wir uns?

Das Programm richtet sich an Asylsuchende und Flüchtlinge mit akademischem Hintergrund oder Interesse mit Wohnsitz in der Region Basel. Vorerst ist die Übernahme der Kosten des Hörerprogrammes auf 20 Teilnehmende beschränkt. Mit interessierten Teilnehmenden wird vorgängig ein Gespräch geführt.

Was ist das Hörerprogramm?

Das bestehende Hörerprogramm steht allen Interessierten offen und umfasst knapp 500 Veranstaltungen in Deutsch, Französisch und Englisch. Für teilnehmende Flüchtlinge werden die Hörergebühren durch das Projekt getragen. Hörer können diese Veranstaltungen besuchen, aber keine Prüfungen absolvieren. Dadurch sind auch keine akademischen Leistungsausweise oder Abschlüsse erwerbbar.

Was ist das Buddy-Programm?

Ein zentraler Aspekt des Offenen Hörsaals ist das vom Projektteam organisierte Buddy-Programm: Freiwillige Studierende, sogenannte Buddys, treffen sich vor Beginn der Vorlesungsphase und regelmässig während des Semesters mit den Teilnehmenden. So können Informationen zu universitären Einrichtungen und Dienstleistungen unkompliziert vermittelt, Fragen und Probleme besprochen werden. Durch das Programm wird ein reger sozialer Austausch gefördert, welcher bei Interesse auch durch ergänzende Veranstaltungen, wie etwa gemeinsame Essen oder Sprachtandems, vertieft werden kann.

Du möchtst am Offenen Hörsaal teilnehmen oder hast Fragen zum Projekt?

Dann schreibe uns eine Mail an und wir melden uns bei Dir!

Wichtig: Um im kommenden Frühjahrssemester 2017 (Februar bis Juni) als Hörer teilzunehmen, sende uns deine Anfrage bitte vor dem 8. Januar 2017!


Unterstützer und Unterstützerinnen

Das Projekt Offener Hörsaal erfolgt in Partnerschaft mit Amnesty International Students Basel. Das Anliegen des Projektes wird von von zahlreichen Studierenden, Fachgruppen und Angehörigen der Universität unterstützt:

Unterstützer und Unterstützerinnen
em. Prof. Peter Albrecht, em. Professor für Strafrecht
Dr. iur. Tilmann Altwicker, Lehrbeauftragter im Fachbereich Öffentliches Recht
Prof. Dr. Bilgin Ayata, Assistenzprofessorin für Politische Soziologie
Prof. Dr. Stefanie Bailer, Professorin Politikwissenschaft
Dr. Klaus Birnstiel, Wissenschaftlicher Assistent für Neuere deutsche Literaturwissenschaft
Prof. Dr. Thomas Grob, Ordinarius Slavische und Allgemeine Literaturwissenschaft
PD Dr. theol. Alexander Heit, Privatdozent Systematische Theologie/Ethik
Prof. Dr. Gunnar Hindrichs, Professor für Geschichte der Philosophie
Prof. Dr. Elisio Macamo, Associate Professor African Studies, Vorsteher Departement Gesellschaftswissenschaften
Prof. Dr. Ueli Mäder, Ordinarius Soziologie
Prof. Dr. Andrea Maihofer, Professur für Geschlechterforschung & Leiterin des Zentrum Gender Studies
PD Dr. Katrin Meyer, Privatdozentin für Philosophie und Koordinatorin SUK-Teilprogramm Gender Studies
Prof. Dr. Axel Paul, Ordinarius für Allgemeine Soziologie
Prof. Dr. Teresa Pullano, Assistant Professor of European Global Studies
Prof. Dr. Maurus Reinkowski, Professor für Islamwissenschaft
Dr. iur. Vanessa Rüegger, Lehrbeauftragte im Fachbereich Öffentliches Recht
Dr. Sarah Schilliger, Oberassistentin Soziologie/Departement Gesellschaftswissenschaften
Dr. iur. Evelyne Schmid, Lehrbeauftragte im Fachbereich Öffentliches Recht
Dr. iur. Tanja Soland, Lehrbeauftragte im Fachbereich Strafrecht
Prof. Dr. Markus Wild, Professor für Theoretische Philosophie
Dr. Katja Windisch, Geschäftsleiterin des Departement Gesellschaftswissenschaften
Dr. Roland Zaugg, Gastdozent Geographie

Unterstützende Organisationen und Gruppierungen
Fachgruppe Deutsch
Fachgruppe Ethnologie
Fachgruppe Gender Studies
Fachgruppe Geographie
Fachgruppe Geschichte
Fachgruppe Hispanistik
Fachgruppe Ius
Fachgruppe Kunstgeschichte
Fachgruppe Medienwissenschaften
Fachgruppe Philosophie
Fachgruppe Psychologie
Fachgruppe Soziologie
Fachgruppe Wirtschaft
Fachschaft Medizin
Fachschaft Sport
Fachstelle für Nachhaltigkeit der Universität Basel
Muslim Students Association University of Basel
SKUBA, Studentische Körperschaft der Universität Basel
Sprachenzentrum der Universität Basel
Verein Studierender der Biologie
Zentrum für Entwicklungs- und Persönlichkeitspsychologie

Projektteam

Organisiert wird das Projekt von einer Gruppe von Studierenden der Universität Basel: Livia Büchler, Stefan Donati, Catherine Egli, Seamus Forde, Lisa Frese, Elisa Guggisberg, Tim Harder, Sara Hensler, Aylin Laubscher, Jakob Merane, Lea Mohler, Corinne Reutimann, Jana Schiendorfer, Darius Savelsberg (ehem.), Olga Thiel sowie Lara Gorski und Thanushiyah Tharmadevan.

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Kontakt:
Impressum: Offener Hörsaal, 4003 Basel
Letze Änderung: 4. Dezember 2016